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Grabow

Zur jüdischen Geschichte von Grabow


Aus der ersten Phase der jüdischen Besiedlung Mecklenburgs liegen derzeit keine Hinweise auf in dieser Zeit in Grabow ansässige Juden vor. Wie einer Steuerliste für das Herzogtum Mecklenburg-Schwerin zu entnehmen ist und die den Zeitraum von 1749 bis 1760 abdeckt, dürften die ersten Schutzjuden Grabows zwei Männer mit den Namen Moses Wulff und Siemon Moses gewesen sein. Beide hatten ihr Privileg am 20. November 1753 erhalten und mussten jeweils 12 Reichstaler Schutzgeld dafür zahlen. Ob sie tatsächlich die ersten Juden in Grabow nach der jüdischen Wiederbesiedlung Mecklenburgs waren, ist zur Zeit nicht gesichert.

Die zeitlich nächste Erwähnung von Grabower Juden ist in den Bützowischen Nebenstunden des Rostocker Orientalisten Oluf Gerhard Tychsen zu finden. Dieser führte dort eine Teilnehmerliste des 1767 in Crivitz durchgeführten Judenlandtags auf, an dem insgesamt nun vier jüdische Grabower beteiligt waren. Darunter war ein Mousche Grabow, bei dem es sich zweifelsohne um einen der beiden ersten Schutzjuden namens Moses Wulff gehandelt hat, der von Tychsen an anderer Stelle auch als Rabbi Mousche betitelt wurde, und der Sohn eines Seef Katz gewesen sein soll. Dieser war auf dem Landtag als Deputierter in seiner Position als erster Land-Almosenier, ein Almosenpfleger, zugegen. Seine Frau namens Sarah soll aus Zossen gewesen sein. Weiterhin wurde ein Schimmen erwähnt, bei dem es sich nur um den anderen der beiden ersten Schutzjuden Grabows, Siemon Moses, gehandelt haben kann und für den Tychsen Berlin als Herkunftsort angab. Darüber hinaus tauchen aber noch zwei neue Namen auf: ein Sanvil oder Samuel Magnus und ein Itzig oder Isaac Jonas, welcher aus Schwerin an der Warthe (heute Skwierzyna) stammte. Letzteren betitelte er wenig schmeichelhaft als Possenreißer und Taschenspieler.

Spätestens 1780 muss die kleine jüdische Gemeinschaft in Grabow über einen eigenen Begräbnisplatz verfügt haben, welcher auf Antrag des Hoflieferanten und Schutzjuden Israel angelegt worden war. Anlass dafür war die notwendig gewordene Beerdigung eines Kindes in diesem Jahr gewesen. Im Gegensatz dazu dürfte sehr unwahrscheinlich sein, dass zu dieser Zeit bereits eine Synagoge in Grabow existiert hat. Wie andernorts in Mecklenburg auch dürfte hier für den Gottesdienst zunächst eine private Wohnung als Betraum hergehalten haben. Die spätere Synagoge in der Schulstraße dürfte erst im 19. Jahrhundert angeschaft worden sein, als die jüdische Gemeinde überhaupt groß genug war, um diese finanziell bedeutsame Anschaffung zu tätigen.

Ein Verzeichnis gesamter in der Stadt Grabow befindlichen Juden aus dem Jahr 1785 belegt, dass die jüdische Bevölkerung in den darauf folgenden 20 Jahren moderat anwuchs und sich neue Schutzjuden angesiedelt haben müssen. Neben den bereits ansässigen Schutzjuden Moses Wulff und Magnus Samuel oder Samuel Magnus werden ein Peretz Hertz, ein Salomon und ein Schmuel erwähnt, wobei die letzten Beiden als Knechte bei den anderen Schutzjuden angestellt waren. Diese Liste ergibt eine für diese Zeit recht stattliche Gesamtanzahl von 35 jüdischen Einwohnern in Grabow für das Jahr 1785 und belegt, dass es bereits einen Schulmeister namens Baruch und einen Informator Simon Heinemann gegeben hat. Eine spätere Schutzjudenliste von 1811 erwähnt nur besagten Peretz Hertz und einen Jacob Wulff, der der älteste Sohn des ersten Schutzjuden Moses Wulff war und zwischenzeitlich das Privileg und das Handelsgeschäft seines Vaters übernommen hatte. Sehr wahrscheinlich dürfte diese Liste aber kaum vollständig gewesen sein.

Als im Jahr 1813 durch den Herzog Friedrich Franz I. das sogenannte Emanzipationsedikt erlassen wurde, das den Mecklenburger Juden nahezu gleiche bürgerliche Rechte wie den übrigen Staatsbürgern zusicherte, hatte die Mecklenburger Juden im Gegenzug aus steuerlichen Gründen erbliche Familiennamen anzunehmen und diese nach Schwerin zu melden. Die meisten jüdischen Gemeinden des Herzogtums Mecklenburg-Schwerin übermittelten ihre Meldelisten noch im gleichen Jahr, ganz im Gegensatz zu Grabow. Wie der ehemalige Landesrabbiner von Mecklenburg Dr. Siegfried Silberstein in seiner Abhandlung „Familiennamen der Juden unter besonderer Berücksichtigung der gesetzlichen Festlegung in Mecklenburg“ überliefert hat, kamen die Grabower Juden erst am 14. April 1814 dieser Pflicht nach. Weshalb dies hier so spät erfolgte, ist derzeit ungeklärt. Diese Grabower Liste enthielt danach insgesamt acht angenommen Familiennamen: Ahrenheim, Herz, Heymann, Levi, Salomon, Simon, Wulff und Wulfssohn. Fast alle dieser Familiennamen finden sich dann in einer Liste von 1825 für Grabow wieder, die nun insgesamt acht Inhaber einer Privilegs aufführt: die Witwe des Samuel Levi, Aaron Arnheim, der Kauffmann Heymann, Daniel Peretz Hertz, die Witwe des Jacob Wulff, Moses Salomon, Seelig Rosenstein und Moses Simon.

Gegen Mitte des 19. Jahrhunderts erhielten alle Israelitische Gemeinden Mecklenburgs landesherrlich verordnete Gemeindeordnungen, die die Rechtsverhältnisse der Gemeinden intern und gegenüber der Stadt regelten. Auch die jüdische Gemeinde von Grabow sollte im Jahr 1844 eine solche Satzung erhalten, was hier aber aus noch unbekannten Gründen zu Auseinandersetzungen mit der Landesregierung führte und die sich bis 1874 hinstreckten.

Über die für fast alle jüdischen Gemeinden in Mecklenburg wichtige Zeit des Aufblühens vom Beginn bis etwa zur Mitte des 19. Jahrhunderts ist wenig bekannt und bedarf weiterer Nachforschungen. Insbesondere sind die Vosteher und Patrone der Israelitischen Gemeinde ungeklärt. Aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist zumindest der Schullehrer Pincus Samuel Peiser in Grabow überliefert. In wirtschaftlicher Hinsicht müssen Juden in dieser Zeit auch in Grabow das regionale Gewerbe und das Stadtleben bereichert haben. Neben den für sie typischen Berufen im Einzelhandel, so wie der ursprünglich aus Ribnitz stammende Leder– und Galanteriehändler Hirsch Itzig Mayer, gab es hier darüber hinaus einen Goldschmied Daniel Levy, einen Uhrmacher Moses Arnheim und den Barbier und Bader Eduard Rosenstein, allesamt gebürtige Grabower. Der aus Ludwigslust stammende Arzt Dr. med. Jacob Meyer Israel Löwenthal dürfte in dieser Zeit wohl so manchem Grabower Patienten geholfen haben.

Die jüdische Gemeinde Grabow gehörte zu den kleineren in Mecklenburg. Die Zahl der jüdischen Einwohner überstieg wohl nie 45 Personen. Schon in den 1820er und 1830er Jahren kam es hier zu einer verstärkten Abwanderung, wohl aus wirtschaftlichen Gründen. So ging die Familie des Markus Daniel Rosenthal 1820 ins Ausland, die Familie Moses Salomon zog ca. 1830 nach Ludwigslust um und die Familie Isaac Simon verließ 1837 Grabow in Richtung Crivitz. Nach 1830 wuchs die jüdische Bevölkerung dann nochmals bis etwa zur Jahrhundertmitte auf die ehemals erreichte Personenzahl an, um dann jedoch durch die für diese Zeit in Mecklenburg typische Landflucht in die Großstädte stetig abzufallen. Auch wenn es gegen Ende des 19. Jahrhunderts nochmals zu vereinzelten Zuzügen kam, so der Kaufmann Lichtenstein im Jahr 1880, konnte das die Wegzüge bei weitem nicht ausgleichen.

Wie der Rest der Mecklenburger hatten auch die Grabower Juden während des Ersten Weltkriegs ihre schwere Pflicht zu leisten. Auch wenn das nach der deutschen Niederlage von nationalistischen Kreisen gern in Abrede gestellt wurde, gab es selbst in Grabow jüdische Gefallene zu beklagen: Robert Jacob fiel in der Sommeschlacht und zwei der Söhne des Kaufmann Lichtenstein, Victor und Leopold, starben ebenso den „Heldentod für Kaiser und Vaterland“.

Durch die bereits erfolgten Abwanderungen und Austritte aus dem Judentum war die jüdische Gemeinde im 20. Jahrhundert bereits so weit geschrumpft, dass die Synagoge durch die Gemeindebeiträge nicht mehr gehalten werden konnte. 1932 wurde diese deshalb an privat verkauft.

Nach der darauf folgenden Machtergreifung der Nationalsozialisten kam es auch in Grabow aus „rassischen“ Gründen zu den typischen Repressalien gegen jüdische Einwohner. Diese kulminierten schließlich in den üblichen Ausschreitungen zur „Reichskristallnacht“ am 9. und 10. November 1938. Unklar ist, ob der jüdische Friedhof und das bereits verkaufte Synagogengebäude zum Ziel der Ausschreitungen geworden sind. Das Schuhhaus der Familie Sabielak wurde jedoch verwüstet, die dortigen Schaufensterscheiben zertrümmert und die Auslagen auf der Straße verstreut. Wie in allen Mecklenburger Orten wurden auch hier an diesen Tagen männliche Juden in sogenannte „Schutzhaft“ genommen. Darunter befanden sich Josef Sabielak und sein Sohn Emil sowie Alfred Wolff. Sie wurden in das Gefängnis Alt-Strelitz verbracht, kurze Zeit später wieder entlassen. Das gleiche Schicksal ereilte auch Georg Schmuhl, jedoch erst am 23. November. Alfred Wolff wurde am 9. Dezember 1939 in das Konzentrationslager Sachsenhausen deportiert, wo er 1940 verstarb.

Die jüdische Gemeinde von Grabow bestand letztlich aus der Familie Tobias, der Familie Jacob, Familie Simon und dem älteren Ehepaar Wolff. Familie Tobias emigrierte nach Holland. Die Jacobs suchten ihr Heil in der Anonymität Berlins, ebenso wie Clara Wolff geb. Ladewig, nachdem ihr Ehemann Emil verstorben war. Letztere wurde später nach Theresienstadt deportiert, von dort nur kurze Zeit nach Ankunft in ein Vernichtungslager im Osten gebracht und ermordet. Die Genannten blieben nicht die einzigen Grabower Opfer des Holocaust. 1942 gab es schließlich in Grabow nur noch eine Jüdin, Betty Londe geb. Rosenthal, die in einer sogenannten „privilegierten“ Mischehe mit einem nicht-jüdischen Zahnarzt lebte. Auch ihre Familie unterlag zahlreichen Repressalien. Ihr gelang es dennoch, die Zeit des Nationalsozialismus zu überleben.

Als geistiger Brandstifter dieser Zeit muss in diesem Zusammenhang der Grabower Gustav Ritter erwähnt werden, ein örtlicher Fabrikant, der die hiesige und bekannte Bollhagen’sche Pfeffernuß- und Bisquitfabrik übernommen hatte und sich daneben unter dem Pseudonym Gottlieb Bottermelk als plattdeutscher Heimatdichter betätigte. Auch wenn er sich um die Geschichte der Stadt Grabow und des Landes Mecklenburg sorgte und wohl verdient gemacht hat, schloss das für ihn jedoch nie die jüdische Seite Grabows mit ein. Im Gegenteil: Schon früh machte er keinen Hehl aus seiner völkischen und antisemitischen Einstellung, veröffentlichte deshalb zahlreiche Schmähgedichte gegen Juden und machte so nicht nur den Grabower Juden das Leben schwer. Nach der Kapitulation und dem Einmarsch der Roten Armee vergiftete er sich am 15. Mai 1945.

In Grabow wird heute noch der jüdischen Geschichte der Stadt gedacht. Neben dem Regionalhistoriker Dr. Uwe Sonnemann, der einen Teil seiner Website grabow-erinnerungen.de den ehemaligen jüdischen Einwohnern widmet, und dem Steinmetzmeister Bernd Senff, der sich um die Restaurierung der Grabsteine des ehemaligen jüdischen Friedhofs von Grabow verdient gemacht hat, ist vor allem das Projekt „Jüdische Spuren in Grabow“ von Schülern der Regionalschule „Friedrich Rohr“ zu erwähnen. Im Jahr 2014 wurde hier auch der erste Stolperstein verlegt.

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(Gramenz, Jürgen / Ulmer, Sylvia - 30.04.2016)
Quellen:

  • Sonnemann, Uwe: Grabow-Erinnerungen.de - Juden in Grabow
  • Unterrichtsprojekt „Stätten jüdischen Lebens in Stavenhagen“ der KGS Stavenhagen
  • Francke, Norbert / Krieger, Bärbel: Die Familiennamen der Juden in Mecklenburg: Mehr als 2000 jüdische Familien aus 53 Orten der Herzogtümer Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz im 18. und 19. Jahrhundert. Schriften des Vereins für jüdische Geschichte und Kultur in Mecklenburg und Vorpommern e. V., Verein für jüdische Geschichte und Kultur in Mecklenburg und Vorpommern e.V., Schwerin 2001
  • Landeshauptarchiv Schwerin: Rep. 2.12.-4/5, Nr. 241, 632, 665 (Judenangelegenheiten); Rep. 10.72-1, Nr. 132; Rep. 10.72-2, Nr. 81; Rep. 2.26-1, Nr. 7858
  • Silberstein, Siegfried: Die Familiennamen der Juden unter besonderer Berücksichtigung der gesetzlichen Festlegung in Mecklenburg, Sonderdruck aus der Festschrift zum 75jährigen Bestehen des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckelscher Stiftung, II. Band, Th. Schatzky A.-G., Breslau 1929
  • Stadtarchiv Grabow: Brief J. E. Sabielaks an Bernd Senff vom 26. Jannuar 1990
  • Stadtarchiv Grabow: Sig. 757, Standesamt Grabow, Führung des Kirchenbuches für die Judengemeinde, 1820-1962, 1986, Verzeichnis gesamter in der Stadt Grabow befindlichen Juden
  • Tychsen, Oluf Gerhard: Bützowische Nebenstunden, verschiedenen zur Morgenländischen Gelehrsamkeit gehörigen mehrentheils ungedruckten Sachen gewidmet, Theil 1-6, Müller, Bützow und Rostock 1766-1769

Jüdische Bevölkerungsentwicklung in Grabow


Jüdische Bevölkerungsentwicklung in Grabow

Familien mit Bezug zu Grabow


Aaron, Abraham, Arnheim/Ahrenheim, Bohnenstengel, Cohn, Daniel, Dreyer, Engel, Enoch, Fränkel, Herz, Heymann, Hirsch, Hoffmann, Holländer, Isaac, Jacob, Joseph, Josephy, Kaufmann, Ladewig, Levi, Levissohn, Levy, Lichtenstein, Londe, Löwenthal, Magnus, Mayer, Mendel, Meyer, Möller, Nathan, Peiser, Peretz, Port, Printz, Rosenstein, Rosenthal, Rubensohn, Sabielak, Salomon, Schmuhl, Seeligmann, Simon, Stern, Tobias, Tobias, Wohlgemut, Wolff/Wulff, Wolffsohn/Wulfssohn, Wolfsberg

Bekannte Holocaust-Opfer (7)


  • Dora Lichtenstein
  • Käthe Meinungen geb. Tobias
  • Georg Schmul
  • Otto (Zina) Simon
  • Hans Tobias
  • Alfred Wolff
  • Clara Wolff geb. Ladewig

Stolpersteine: 5


  • Marktstraße 6
    • Adolf Sabielak
    • Emil Sabielak
    • Joseph Sabielak
    • Emma Sabielak geb. Kunkel
  • Steindamm 8
    • Alfred Wolff

Veröffentlichungen zu den Juden von Grabow


Publikationen


  • Mercantilisches Addreßbuch der Großherzogthümer Meckl.-Schwerin u. -Strelitz, worin: die Addressen der Magistratspersonen der Städte, der weltlich obrigkeitlichen Beamten der Flecken, der Accise- und Postbeamten, fremden Consuls, Advocaten, Apotheker, Kaufleute, Fabrikanten, Manufacteurs, Buchhändler, Gasthofinhaber und anderer dazu qualificirende Handels- oder industrielle Geschäfte treibende Leute in den Großherzopthümern, wie auch: bei jedem entsprechenden Orte Angabe seiner Wolkszahl, Meilenzeiger, Notizen über Schiffs-, Fuhrgelegenheiten etc.
  • Adreßbücher über und für den Gewerbe- und Handelsstand der Großherzogthümer Mecklenburg-Schwerin und Strelitz
  • Arlt, Klaus / Beyer, Constantin / Ehlers, Ingrid / Etzold, Alfred / Fahning, Kerstin Antje: Zeugnisse jüdischer Kultur. Erinnerungsstätten in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen
  • Borchert, Jürgen / Klose, Detlef: Was blieb... Jüdische Spuren in Mecklenburg
  • Heinsius, Theodor: Meine Kindheit in Grabow/Mecklenburg, Erinnerungen
  • Kasten, Bernd: Verfolgung und Deportation der Juden in Mecklenburg 1938-1945
  • Voß, Gerhard: Jüdische Friedhöfe in Mecklenburg – eine Bestandsaufnahme
    In: Studienhefte zur Mecklenburgischen Kirchengeschichte, Heft 1 (1993), S. 5-15

Links/Online-Ressourcen


Dokumente mit Bezug zu den Juden von Grabow


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Beschreibung Zeitpunkt/Zeitraum Typ
Auszug aller privilegirten Juden und was selbige Laut der, mittelst Herzoglich Verordnung vom 20. Septbr. 1760 Communicirten Specification An Schutz-Geld Zur Herzoglich. Renterey von Anno 1749 bis zum Termino Trinitatis 1760 bezahlet haben, und darauf nach infinuation gedachter Specification, nemlich den 1ten Octobr. 1760 Restiren. 1749-1760 Transkript
Berichte der örtlichen Steuerstuben zu Knechten der ansässigen Schutzjuden auf Anforderung der Steuer-Policey- und städtischen Cämmerey-Commißion zu Güstrow vom 18. Juni 1811 1811 Zusammenfassung
General-Verzeichniß der in den Städten des Großherzogthums Mecklenburg Schwerin privilegirten sämmtlichen Schutz-Juden 3. Januar 1825 Transkript
Verzeichnis gesamter in der Stadt Grabow befindlichen Juden 1785 1785 Transkript